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Sonntag, 24. März 2013

Tagung "Euphorie und Angst - Reaktionen auf neue Bildmedien im digitalen Zeitalter"

Am 5./6. April 2013 findet an der Universität Göttingen die Tagung Euphorie und Angst - Reaktionen auf neue Bildmedien im digitalen Zeitalter statt. Von acht Vortragenden wird das Digitalbild in einer interdisziplinären Diskussion nicht nur aus einem kunsthistorischen Blickwinkel heraus betrachtet.

Darauf aufbauend findet im Sommersemester das studentische Forschungprojekt Bilder der Gegenwart. Eine kunst- und bildwissenschaftliche Perspektive auf das digitale Bild statt. Dort wird eine aus der Geschichte der Kunst bzw. der Bilder und seiner Medien die heutigen Bildphänomen untersucht.

Beide Veranstaltungen werden geleitet von Dr. Harald Klinke und Dr. Lars Stamm. Mehr Informationen erhalten Sie auf den verlinkten Webseiten.

Montag, 28. Januar 2013

Call for Application

Bilder der Gegenwart

Kunst- und bildwissenschaftliches Forschungsprojekt zum digitalen Bild

Aufruf zur Bewerbung auf ein studentisches Projekt zu Fragen des Bildes und seiner Medialität in der Gegenwart

Das digitale Bild unterscheidet sich von allen anderen Bildern hinsichtlich seiner Produktion, Distribution und Rezeption. Gerade in der Zeit der „Bilderflut“ wird dem Visuellen mit großen Vorbehalten begegnet, wenn nicht mit drastischer Ablehnung. Die scheinbare entkörperlichte Existenz des digitalen Bildes macht es zudem unmöglich, Bilder zu zerstören. Computergestützte Bildverarbeitung und vernetzte Systeme lassen immer öfter ein Unbehagen des Benutzers gegenüber dem Bild zurück. Was repräsentiert das digitale Bild in unsrer Zeit? Wie omnipräsent und omnipotent ist es wirklich? Was ist seine Natur zwischen Abbild und Quellcode? Und wie kann sich die Kunstwissenschaft dem Phänomen des digitalen Bildes nähern? Welche interdisziplinären Ansätze lassen sich dafür erschließen?
Diese Fragen möchten wir, Harald Klinke und Lars Stamm (ehem. und gegenwärtiger LfbA für Bildkompetenz), in einem studentischen Forschungsprojekt behandeln und auf diese Weise mit Ihnen Methoden wissenschaftlicher Arbeit in der Praxis einüben. Das Projekt soll im Sommersemester 2013 mit etwa acht Studierenden im Rahmen des „Forschungsorientierten Lehren und Lernen“ stattfinden (vorbehaltlich Bewilligung).

Bei Interesse bewerben Sie sich bitte mit kurzem Lebenslauf und Motivationsschreiben (beides max. 1 Seite) bis zum 01.02.2013 unter hklinke@uni-goettingen.de und lstamm@uni-goettingen.de. Bedingung ist das Studium im Bachelor.
Für die Teilnahme können im Rahmen des Moduls SK.Kug 7 „Technische und historische Grundlagen des digitalen Bildes“ Credits erworben werden.

Informationsveranstaltung: Am Donnerstag, den 31.01.13, wird um 10:00 im Parlatorium im Rahmen der beiden Seminare „Bild- und Mediendiskurse“ und „Das Bild im digitalen Zeitalter“ das Thema umrissen, das Konzept des Projektes diskutiert und Fragen beantwortet.

Weitere Informationen zum Projekt unter http://netzbild.blogspot.de/
Zur Antragstellung unter http://www.uni-goettingen.de/de/198183.html
Wir möchten an dieser Stelle außerdem auf die geplante Tagung Anfang April zum gleichen Thema hinweisen, die als Kick-Off für das Projekt dienen kann.

Samstag, 26. Januar 2013

Euphorie und Angst – Reaktionen auf neue Bildmedien im digitalen Zeitalter

Google Street View, Facebook, Youtube, Photoshopping, Ego-Shooter, Virtual Reality. Digitale Bilder sind wieder einmal in der Diskussion. Sie dominieren unseren Alltag und ruft einerseits eine große Euphorie der Machbarkeit hervor: Die schnelle Verarbeitung, Vernetzung und Verfügbarkeit großer Mengen visueller Artefakte eröffnen neue Geschäftsmodelle und neue Kommunikationsformen. Andererseits entstehen Unsicherheit, Ablehnung und Ängste vor dem Immateriellen und dem Unkontrollierbaren visueller Daten. Euphorie und Angst bedeutet Chancen und Risiken. Wir wollen sowohl untersuchen, in welcher Phase der Reaktion auf neue Bildmedien wir gerade stehen, als auch die Reaktionen auf das Digitalbild zum Anlass nehmen, eine mediengeschichtliche Einordnung und eine Ontologie des Bildphänomens zu versuchen.

Aus diesem Grund wird am Kunstgeschichtlichen Seminar der Universität Göttingen vom 5. bis 6. April 2013 eine Tagung zum Thema des digitalen Bildes stattfinden. Mehr Informationen finden sich demnächst auf diesem Blog.

Donnerstag, 27. September 2012

Facebook deaktiviert Gesichtserkennung in Europa

Die Legende besagt, Indianer würde sich nicht fotografieren lassen, weil sie meinten, dies würde ihnen die Seele rauben. Ein Abbild von sich zu haben, das unabhängig von einem existiert und kaum zu kontrollieren ist, wird vor allem im Netz und seinen digitalen Profilbildern ein Problem: Wenn ich nicht nur abgebildet, sondern vollautomatisch erkannt werde, macht dies jedenfalls uns Europäern offenbar Angst. Deshalb gibt Facebook den Datenschützern nach und stellt das Face Recognition ab.

Unter anderem der Hamburger Datenschützer Johannes Caspar hatte kritisiert, eine Datenbank mit dem „Gesichtsabdruck“ von Millionen Mitgliedern habe ein immenses Risiko- und Missbrauchspotenzial, meldet Heise. Facebook-Europachef Richard Allan sagte jedoch: „Wir glauben weiter, dass man Gesichtserkennung in Europa legal anbieten kann“. Zunächst liegt sie jedoch auf Eis.

Wir glauben: Bei der Gesichtserkennung handelt es sich nicht alleine eine juristische Frage, sondern um eine gesellschaftliche, um eine Frage nach dem Umgang mit dem Bild im digitalen Zeitalter. Dies muss in den Geisteswissenschaften diskutiert werden und gerade in dem Fach, das mit Bildern am meisten Erfahrung hat – der Kunstgeschichte.

Freitag, 8. Mai 2009

Willkommen

Willkommen zum Seminar Seminar Technische Grundlagen des digitalen und vernetzten Bildes am 26.-28.6. 10-17 Uhr.

Hier ist die Linkliste mit Hinweisen zu den Referaten. Bei Interesse an Teilnahme mit Referat bitte auf Studip anmelden und im Wiki in die Referatsliste eintragen. Weitere Informtionen unter hklinke@gwdg.de.

Viele Grüße
H. Klinke

Mittwoch, 4. März 2009

News: Das Seminar wird auch im Sommersemester wieder angeboten

Technische Grundlagen des digitalen und vernetzten Bildes

Termine:
Vorbesprechung: Fr, 24.4. um 18:00 (PH13)
453248: 6.6., 13.6. und 20.6., 10-17 Uhr
453249: 27.6., 4.7. und 11.7., 10-17 Uhr

Das Blockseminar findet einmalig an einem Wochenende statt, nämlich am 26./27./28.06. je 10-17 Uhr
Es sind noch Plätze frei! Zur Referatsübernahme bitte auf Studip anmelden (Kurs 2) und dort im Wiki eintragen.

Module:
SK.Kug.6:Digitale Bildbearbeitung und Präsentation
B.Kug.01-21.Mp (TR): Künstl. Techniken/Terminologie
Die Veranstaltung ist für Kunsthistoriker wahlweise als Basisseminar und Schlüsselqualifikation anrechenbar.

Um das digitale und vernetzte Bild zu verstehen, ist ein Verständnis seiner technischen Grundlagen und kommunikativen Eigenschaften notwendig. Das Seminar vermittelt ein technisches und historisches Verständnis der Digitaltechnik sowie praktische Erfahrungen im Umgang mit elektronischen Medien zur Anwendung im Studium: Übungen mit Photoshop, Word, Powerpoint und Internetdiensten befähigen zum kompetenten Umgang mit digitalen Bildern (Speicherung, Verarbeitung, Präsentation und Verbreitung). Das Seminar richtet sich an Studierende aller Fachrichtungen auch mit geringen Vorkenntnissen.
Aufgrund der begrenzten Arbeitsplätze ist eine verbindliche Anmeldung auf StudIP erforderlich. Eine Vorbesprechung mit Referatsvergabe für beide Termine findet am Fr, 24.4. um 18:00 im Raum PH13 (1.OG, Kunstgeschichtliches Seminar, Nikolausberger Weg 15) statt

- Mattias Nyman: 4 Farben - ein Bild, Berlin, 2004