Freitag, 20. April 2018
Das DFG-Schwerpunktprogramm „Das digitale Bild“ ist genehmigt.
Das DFG-Schwerpunktprogramm „Das digitale Bild“ ist genehmigt. Projektanträge können bis zum 15. September 2018 gestellt werden.
Die Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die Einrichtung des Schwerpunktprogramms „Das digitale Bild“ beschlossen. Als Laufzeit sind sechs Jahre vorgesehen. Die DFG lädt zur Antragstellung für die erste dreijährige Förderperiode ein.
Das Schwerpunktprogramm „Das digitale Bild” will von einem multiperspektivischen Standpunkt aus in der Zusammenführung exemplarischer Projekte die zentrale Rolle thematisieren, die dem Bild im komplexen Prozess der Digitalisierung des Wissens in Theorie und Praxis zukommt. Intendiert ist eine kritische Thematisierung und Reflexion dieser Dimension als eines tief greifenden epistemologischen Umbruchs. Dies kann nur in einem dezidiert transdisziplinären Austausch und unter besonderer Einbeziehung auch der Informationswissenschaften erfolgen.
Die Einzelprojekte können prinzipiell in den Kunst- und Kulturwissenschaften beheimatet sein oder aber bei entsprechender Ausrichtung in den Informationswissenschaften. Zur Realisierung der besonderen Herausforderung der Reflexion der technischen Sphäre können Einzelprojekte jeweils auch als „Tandemprojekte“ definiert werden, in denen Informatikerinnen und Informatiker mit Kulturwissenschaftlerinnen und Kulturwissenschaftlern eng zum Schwerpunktthema zusammenarbeiten. Die transdisziplinäre Debatte soll ihren besonderen Ort in den übergeordneten Veranstaltungen finden, die in kooperativen Workshops an den beiden Standorten München und Marburg sowie im virtuellen Forschungsraum gemeinsamer Diskussions- und Publikationsplattformen organisiert werden.
Das Schwerpunktprogramm wird mit der Förderung von Projekten ca. Mitte 2019 beginnen und ist auf 3+3 Jahre angelegt. Sprecher sind Hubertus Kohle in München und Hubert Locher in Marburg. Begleitet werden sie von einem Programmausschuss, dem Björn Ommer (Heidelberg), Harald Klinke (München) und Heidrun Stein-Kecks (Erlangen) angehören.
Anträge sind bis spätestens 15. September 2018 bei der DFG einzureichen.
Weitere Informationen finden Sie auf unserer Webseite.
Donnerstag, 2. Februar 2017
Rückblicke, Einladungen und das Ende von Meet4Muse?
Mittlerweile ist es nur noch eine Woche bis zum Ende des Semesters und damit vorläufig auch der Abschluss für das Projekt Meet4Muse. Ob und wie das Projekt weitergeführt wird, hängt unter anderem auch von der Abschlusspräsentation am Donnerstag, den 09.02.2017, ab. An dieser Stelle möchten wir Euch, liebe Leser, herzlich dazu einladen, zu unserer Abschlusspräsentation zu kommen. Zur wichtigsten Frage überhaupt: Ja, es ist selbstverständlich für Snacks und Getränke gesorgt, alle weiteren Informationen zu der Uhrzeit und dem Veranstaltungsort könnt Ihr gleich unten von unserem Plakat entnehmen.
Bei dieser Veranstaltung werden wir unser Produkt, die 0.5 Version unserer Web-App, aber auch das Projekt an sich präsentieren.
Zunächst aber genug von der Zukunft und Snacks, denn in diesem Artikel möchten wir das Semester Revue passieren lassen und ein wenig davon erzählen, was unser Teams aus diesem Kurs mitgenommen hat.
Beginnen wir am Anfang - das Meet4Muse-Team startete mit einer großen Portion Motivation und einer hohen Erwartungshaltung in das Projekt. Als Ziel hatten wir uns vorgenommen bis zum Ende des Semesters eine Web-App zu programmieren mit ausgearbeiteten Konzept und Finanzierungsmodell. Als erstes galt es ein Konzept zur Meet4Muse-Idee zu entwickeln, dementsprechend hat das Konzept-Team von Anfang an Gas gegeben. Die Schwierigkeit für die Gruppe bestand darin, dass die Studenten relativ unerfahren in der Entwicklung und in der Umsetzung von solchen Ideen waren. Deshalb mussten sich die Studenten das Know-how autodidaktisch aneignen und daneben auf das altbekannte Prinzip Learning-by-doing setzen.
Auch die anderen Gruppen mussten sich mit ihren Aufgabenbereichen erstmals vertraut machen und sich in ihrer Rolle einfinden. Viele Mitglieder der Design-Gruppe mussten sich in entsprechende Gestaltungsprogramme einarbeiten, fast alle aus der Programmierungs-Gruppe mussten über das Semester hinweg verschiedene Programmiersprachen erlernen und das Marketing-Team hat sich unter anderem mit Tools aus der Marktforschung auseinandergesetzt und eine Umfrage organisiert. Bei dem Projektmanagement ist das Seminar nach der sog. Scrum-Methode vorgegangen, nach der wir jede Woche ein Scrum-Meeting abgehalten haben, um uns neben der digitalen Kommunikation auch analog auszutauschen und uns ein Scrum-Master zu Verfügung stand, welcher für die Koordinierung der Kommunikation zwischen den Gruppen zuständig war.
Nach einiger Zeit hat sich eine gewisse Arbeitsroutine in dem Kurs etabliert und das Konzept nahm langsam Gestalt an. Doch wie bei jedem guten Projekt gab es Höhen und Tiefen - so auch bei unserem. Anfang Dezember zeichnete sich ab, dass wir unser anvisiertes Ziel - die Fertigstellung einer funktionierenden Web-App - nicht erreichen konnten. Das Problem: zu wenig verbleibende Zeit und zu wenig IT-Ressourcen. Wir mussten also lernen unsere Erwartungshaltung zu ändern und eine realistische Zielsetzung vorzunehmen. Diese sieht wie folgt aus: Bis zu nächsten Woche möchten wir einen Click-Dummy programmiert haben, welcher wesentliche Funktionen der App-Vision enthalten soll, daneben haben wir ein ausgearbeitetes Konzept, sowie ein App-Design und ein Finanzierungsmodell erarbeitet.
Natürlich stellt sich jetzt auch die Frage: Was haben wir gelernt und für uns persönlich mitgenommen? Diese Frage haben wir uns in der letzten Sitzung gemeinsam gestellt und sind zu unterschiedlichen Schlüssen gekommen. Einerseits konnten einige von sich sagen dass ihre Teamwork-Fähigkeiten und Fähigkeiten, Neues eigenständig zu erarbeiten, gestärkt wurden. Außerdem konnten sich einige vorstellen, dass das Seminar bei der späteren Berufsfindung und -ausübung hilfreich sein könnte. Anderen hat das Seminar jedoch auch gezeigt, welche Tätigkeiten sie im Beruf nicht ausüben wollen.
Im Allgemeinen können wir das Projekt als positive Erfahrung einstufen.
In diesem Sinne verabschieden wir Journalisten uns von diesem Blog, wir hoffen, dass wir ein paar interessante Einblicke in das Projekt verschaffen konnten und natürlich dass Ihr Spaß beim lesen und mitverfolgen hattet.
Wir sind gespannt, wie es nun mit Meet4Muse weitergehen wird, und wir hoffen Ihr seid es auch!
Eure Journalisten,
Alina Dowschenko und Sophie Wiesmiller
Donnerstag, 26. Januar 2017
Der Countdown läuft - noch 2 Wochen bis zur Abschlusspräsentation
Der Termin für die Abschlusspräsentation des Meet4Muse-Projekts rückt immer näher und bald kann das Team sein Ergebnisse präsentieren, doch bis dahin bleibt noch ein einiges zu tun. Obwohl die Vorbereitung für die kommenden Prüfungen viel Zeit in Anspruch nimmt, scheint die Motivation bei den Mitgliedern unseres Projekts immer noch hoch zu sein.
Ein Fokus der letzten Sitzung lag zunächst auf der Organisation der Abschlusspräsentation, bei der wir nicht nur die über das Semester hinweg geleistete Arbeit präsentieren wollen, sondern auch unsere Zukunftsvision von Meet4Muse, inklusive ausgearbeitet Buisness- und Finanzierungsplan, vorstellen möchten.
Den Rest der Sitzung haben wir uns mit dem App-Design von Meet4Muse gewidmet. Wertvolle Ratschläge und konstruktive Kritik haben wir dabei von den Design-Experten Brigitte Weber und Petra Mitrovic von DieProduktMacher erhalten, welche in der letzten Sitzung unsere Gäste waren. Präsentiert wurden uns verschiedene Plakatentwürfe, welche die Abschlusspräsentation bewerben soll sowie die mobile Version für unsere App. Lob hat das Design-Team dabei für das Logo und die Farbgestaltung der Meet4Muse-App erhalten. Bei den Plakatentwürfen wurde der Vorschlag angebracht einen Slogan zu kreieren, welcher dem Publikum erklärt, um was es sich bei Meet4Muse genau handelt. Daneben gaben uns unsere Gäste den Tipp sich auf zwei unterschiedliche Schriftgrößen zu beschränken, um ein ruhigeres und einheitliches Gesamtbild zu erzielen.
Auch für die Gestaltung der Landingpage erhielten wir Verbesserungsvorschläge von Brigitte Weber und Petra Mitrovic, mit deren Hilfe das Design verfeinert werden kann. Der Einführungstext für die App sollte reduziert werden bzw. durch Icons oder Bilder ersetzt werden und das Nutzenversprechen von Meet4Muse sollte ganz am Anfang des Textes stehen.
Die Konzeptgruppe hat auch noch einiges zu tun: So steht die Ausformulierung der AGBs und des Impressums noch an. Daneben muss das Team für die 1.0 Version der App noch recherchieren, wie groß die Besuchergruppen in den jeweiligen Museen sein dürfen. Bei vielen Museen muss man ab einer bestimmten Gruppengröße, diese vorab anmelden.
Das Programmierungs-Team hat allerdings noch die meiste Arbeit vor sich - die Programmierung der Landingpage und des clickable Dummies war letzte Woche noch nicht abgeschlossen. Es bleibt spannend, was das Team geschafft hat bis diese Woche zu programmieren, da morgen die Betaversion getestet werden soll.
Donnerstag, 19. Januar 2017
Blick in die Zukunft
Nach einer produktiven Pause war letzten Donnerstag unsere
erste Meet4Muse Sitzung im neuen Jahr, und schon wurden wir wieder in die
Realität unseres Projekts und des Zeitdrucks gestürzt. Der Release der 0.5
Version unserer Web-App, welcher mit unserer Abschlusspräsentation am 09.02.
zusammenfällt, rückt immer näher, dementsprechend ist jetzt höchste
Konzentration auf unsere jeweiligen Aufgaben angesagt.
Vor allem für das Konzept-Team liegt jedoch der Fokus nicht
nur auf den Zeitraum bis zur Präsentation, sondern auch auf den nicht klar
definierten Zeitraum der darauf Folgt. Da wir irgendwann eine voll
funktionsfähige Web-App vorliegen haben möchten, müssen wir im Hinterkopf
behalten, dass die Arbeit an einem solchen Projekt nie wirklich zu Ende ist,
auch wenn Andere das Projekt in Zukunft weiterführen sollten.
Dementsprechend musste die Konzeptgruppe dies beim Schreiben
des neuen Businessplans, der uns letzte Woche vorgestellt wurde,
berücksichtigen. Bei Beibehaltung der allgemeinen Informationen über die App machten
sie sich Gedanken über künftige Finanzierung der App (Kosten: Werbung, Server,
Angestellte, vor allem Programmierer), aber auch über die Frage, wer in Zukunft
die App weiterführen sollte. Dabei stellten sie die Ideen vor, Meet4Muse als
Seminar an der LMU weiter zu führen, mit der Unterteilung in Kunsthistoriker
und Informatiker, aber auch langfristig andere Universitäten in ganz Europa in
das Projekt einzubeziehen. Dies würde ermöglichen, die Bandbreite an
beteiligten Museen zu erweitern.
Als Ziele legten sie den Release der 0.5 Dummy-Version zum
Ende des Wintersemesters, und das voraussichtliche Release einer 1.0 Version im
Sommersemester fest.
Nun wollen sie sich einem Finanzplan widmen.
Das Design-Team hat mittlerweile die mobile Landingpage für
die 0.5 Mockup-Version fertiggestellt, mit einer kleinen Änderung des
Farbschemas, und zwar die Reduktion der gold-beigen Farbe und größeren Fokus
auf dem türkisen Farbton und Hintergrundbildern. Außerdem wurden Rahmen aus
Platzgründen entfernt.
Zudem zeigten sie uns mehrere fertige Plakatdesigns.
Seitens der Marketing-Gruppe gibt es auch interessante
Neuerungen, denn sie haben eine (noch hypothetische) Pressemitteilung
geschrieben, die nicht nur auf die Web-App, sondern auch auf das Seminar an
sich eingeht. Da wir ein studentisches Projekt sind könnte gerade dies uns
besonders interessant machen.
Mit Pressemitteilungen ging natürlich die Überlegung, wer
unser Projekt interessant finden könnte, Hand in Hand. Somit steht demnächst
an, uns zu entscheiden, wann und an wen wir Pressemitteilungen schicken
sollten.
Außerdem hatten wir letzte Woche Nadine Chochoiek vom LMU
Enterpreneurship Center und Verena Ullmann zu Gast. Diese konnten vor allem der
Konzept-Gruppe konstruktive Kritik anbieten. Dazu gehörte die Überlegung, ob es
nicht sinnvoll sei, der Web-App langfristig mehr Features zu geben, um sie von
anderen ähnlichen Apps abzuheben.
Diese Woche wird das Spannende wohl sein, den aktuellen
Stand der Programmierer zu erfahren, und ihre Gedanken über die Zukunft der App
zu hören.
Mittwoch, 21. Dezember 2016
Schritt für Schritt ans Ziel
Nachdem das Meet4Muse-Team die drei letzten Wochen in ihrer Planung neu ausrichten musste, konnten die einzelnen Gruppen diese Woche wieder durchstarten und sich neu fokussieren.
So wurde uns das neue, verschlankte Konzept des Click-Dummys letzte Woche im Scrum-Meeting vorgestellt. Die Anzahl der Icons und damit verbundenen Funktionen hat sich von 5 auf 3 Icons verringert. Die verbliebenen Features neben der Landingpage umfassen eine Profilseite, eine Kalenderfunktion mit Chat sowie die Infoseite zu dem Museumsangebot von Meet4Muse. Damit das Konzept praktisch umgesetzt wird, werden das Konzept- und das Design-Team zusammenarbeiten, um im neuen Jahr dem Plenum die Ergebnisse zu präsentieren.
Daneben werden die Mitglieder des Konzept-Teams über die Weihnachtsferien an der Fertigstellung eines schriftlich ausgearbeiteten Buisness-Plans, welcher auch den Aspekt der Finanzierung über den Zeitraum des Seminars hinaus einschließt, arbeiten. In der ersten Sitzung im neuen Jahr wird uns Frau Nadine Chochoiek von dem LMU Entrepreneurship Seminar besuchen und wird dem Konzept-Team sicher nützliche Ratschläge zum dem Businessplan geben können.
Die graphische Ausgestaltung von Meet4Muse nimmt immer weiter Gestalt an. So präsentierte das Designteam verschiedene Farbkonzepte, von denen sich das Plenum auf eine relativ schlichte Variante einigte. Dabei sollen die einzigen Farbakzente auf Buttons gelegt werden, bei der Farbe einigte man sich auf einen gold-beigen sowie einen türkisen Ton. Um den Lesern, welche an der Abschlusspräsentation am 9. Februar 2017 teilnehmen wollen, die Spannung nicht zu verderben gibt es hier noch kein Bild zu dem genauen Design von Meet4Muse. Als Vorabgeschenk hier schonmal unser Logo:
Bis zu unseren ersten Sitzungen im neuen Jahr hat sich die Designgruppe als Ziele festgesetzt, die Optik der “try it” Funktion des clickable dummys fertigzustellen, jedoch vorerst mit Fokus auf der mobilen Ansicht, da mit dieser anzufangen die Standardvorgehensweise ist.
Seitens der Programmierer wurde uns ein clickable dummy gezeigt, das eine Login-Funktion, plus einen rudimentären Kalender und eine Karten/Pin-Funktion beinhaltet. Dies wurde mithilfe von JQuery erstellt.
Für Marketing bleibt die Facebookseite weiterhin Thema, denn bei intelligenter Nutzung können soziale Medien als Werbewerkzeug große Wellen schlagen. Außerdem wird an einer Pressemitteilung gearbeitet.
Außerdem haben wir in der letzten Sitzung diskutiert, welches Format unsere Abschlusspräsentation am Ende des Semesters haben sollte. Die Entscheidung konnte noch nicht ganz gefällt werden jedoch stand zur Auswahl, das Projekt gruppenweise vorzustellen, oder die Web-App zu präsentieren. Wahrscheinlich wird es zu einer Mischform der beiden Optionen kommen.
Mit einer “Weihnachtsbilanz-Sitzung” morgen wird unsere Deadline immer realer, also kommt es jetzt darauf an, unsere Zeit intelligent und sinnvoll zu nutzen.
Donnerstag, 15. Dezember 2016
Erschließung eines neuen Ziels für das Meet4Muse-Team
Nach der vorletzten Sitzung sollten alle Teams eine Einschätzung über das anvisierte Ziel – die Erstellung einer Web-App - vornehmen. In dem letzten Scrum-Meeting hat sich das Meet4Muse zusammengesetzt, um im Plenum zu eruieren, was man bis zum Ende des Semesters am 9. Februar 2017 realisieren kann. Ausschlaggebend bei der Festlegung eines neuen Ziels, war die Einschätzung des Programmier-Teams, was es in der verbleibenden Zeit mit ihren begrenzten Ressourcen erreichen kann. Als realistisches Ziel sehen die Mitglieder in der Programmierung eines Click-Dummies, einer Art Prototyp der App, welche einen Eindruck von dem finalen Produkt gibt.
Das Konzept-Team stellte als erste Gruppe ihre Überlegungen zu einer verschlankten App-Version vor. Demnach würde die Messenger-Funktion wegfallen, sodass der App mehr der Charakter eines Forums verliehen werden soll. Daneben präsentierte die Konzeptgruppe die finalen Informationstexte für die einzelnen Museen. Da die Programmierung einer Web-App in der wenigen verfügbaren Zeit nicht realisierbar ist, sind die schriftliche Ausformulierung und die Verstetigung des Buisnessplans sowie die Erstellung eines Finanzierungsplans umso wichtiger für die Fortsetzung des Projekts. Mit dem Buisnessplan, welcher die Vision des Projekts aufzeigen soll, und einen Click-Dummy könnte man möglicherweise Sponsoren akquirieren.
Die Designgruppe arbeitet momentan an der Weiterentwicklung des Landingpagesdesigns, sowie an dem Farbkonzept der App. Mit dem neuen Ziel, wird sich das Team mehr auf die Erstellung von Mock-ups, einem Grundgerüst, konzentrieren, bei dem es um die Anordnung der verschiedenen Elemente der Web-App geht. Mit Hilfe dieser Vorgehensweise soll möglichst optimaler Userflow generiert werden.
Letzte Sitzung bekamen wir ein paar Tools der Marketinggruppe vorgestellt, zum Beispiel eine SWOT-Analyse und ein PPPP Marketing Mix. Solche Vorgehensweisen sind gerade in der jetzigen Phase des Projekts sinnvoll, um zielgerichtetes Marketing zu betreiben. Außerdem wurde die Idee gestellt, den touristischen Aspekt unserer App auszunutzen. Dies würde potenziell noch weitere Kooperationsmöglichkeiten bieten.
In den letzten Wochen immer bewusster geworden, wie wichtig ein Logo oder zumindest ein Farbschema für diese Entwicklungsphase ist, denn visuelles Material ist essenziell für erfolgreiches Marketing, Kunden wollen schließlich wissen oder zumindest angedeutet bekommen, wie das Produkt aussieht, um größeres Interesse dafür zu entwickeln. Zudem vermittelt eine Facebook-Seite ohne jegliche eigene Grafik den Eindruck, das Projekt sei unausgereift, stagniere oder sei vielleicht nur ein leeres Versprechen. Dementsprechend freuen wir uns sehr auf handfestes Material aus der Designgruppe, dessen Farbschema- und Logoideen in letzter Zeit doch sehr vielversprechend aussahen.
Dies spielt natürlich für die Programmierer eine nicht allzu kleine Rolle, da vor allem mit Templates gearbeitet wird, was engere Zusammenarbeit mit dem Design-Team erfordert.
Von der Programmiergruppe aus kam in der letzten Sitzung eine positive Überraschung, nämlich dass bis zum Semesterende doch mehr als nur eine landing page möglich sei, diese könne das Team innerhalb ein paar Wochen fertigstellen, und danach könne man an weiteren Funktionen arbeiten und sehen, wie weit man bis zum Semesterende komme. Eine weitere Idee war das Programmieren von „click dummies“, damit man wenigstens einen Eindruck der fertigen Web-App bekommen kann, auch wenn diese noch nicht voll funktionstüchtig ist.
Was jetzt im front end schon funktioniert ist eine „log in form“, also könnte man jetzt schon einen Account anlegen, auch wenn man jetzt noch nicht viel damit anfangen kann, außerdem gibt es auch schon front end Templates, die noch keine Funktionen haben, aber Einsicht in das Aussehen der Web-App verschaffen.
Donnerstag, 8. Dezember 2016
Muss das Meet4Muse-Team seine Erwartungshaltung ändern?
Das erste Scrum-Meeting in der Adventszeit brachte wahrscheinlich für einige aus dem Meet4Muse-Team eine Überraschung mit sich. Auch letzte Woche war ein Gast, diesmal aus der Webentwicklung, anwesend und hat seine Einschätzung zu dem Projekt abgegeben - doch später dazu mehr.
Die Konzept-Gruppe hat nämlich damit begonnen, die Infotexte über die Museen, aus welchen sich das Angebot der App zusammensetzen soll, zu verfassen. Daneben hat sich das Team soweit über Datenschutz und Co. informiert, sodass das Impressum und die Datenschutzerklärung schriftlich ausgearbeitet werden können.Die Verstetigung eines Buisnessplans sollte nun von der Konzeptgruppe in Angriff genommen werden, d.h., dass dieser soweit ausgestaltet wird, dass er sich selbst tragen kann. Der Fortbestand der App-Idee könnte durch einen solchen selbsttragenden Buisnessplan auch über das Ende des Semesters hinaus gewährleistet werden. Über mögliche Finanzierungsmodelle für die Meet4Muse-Idee bzw. dem Ausbau dieser wird in einer Zusammenarbeit zwischen der Konzept- und Marketinggruppe beraten.
Neuen visuellen Content für diese Woche lieferten die Mitglieder des Design-Teams, so wurden Entwürfe für die Landingpage der App erstellt, welche das fertige Logo präsentieren und einen Eindruck über das Farbkonzept geben. Schwierigkeiten bestehen noch bei der Suche nach einem geeigneten Template für die App, welche eine Kalender- und Messengerfunktion beinhaltet.
In der letzten Sitzung kamen wir in den Genuss einer kleinen Präsentation der Programmiergruppe, in der wir weitere Entwicklungen und Lernschritte erläutert bekamen. Besonders interessant war es, die Nutzung von Joomla und GitHub erklärt zu bekommen: Joomla, ein content management system, und GitHub, eine Art „Google Drive“ speziell für Programmierer, werden gemeinsam genutzt, um Templates zu erstellen, die durch die dynamische Nutzungsweisen der Systeme, untereinander innerhalb der Gruppe ergänzt und ausgetauscht werden können. Dies wirkt sehr praktisch und der Arbeitsweise des gesamten Projekts sehr nahe.
Jedoch hat der Gastvorträger uns geraten, für den Anfang erst eine „landing page“ zu programmieren, da unser Zeitfenster für den Arbeitsaufwand sehr knapp sei. Diese Erkenntnis, trotz möglicher Enttäuschung, gibt dem Projekt eine neue Perspektive, denn selbst „nur“ der Aufwand einer landing page ist für Neulinge in dem Gebiet Arbeit genug, aber es lässt Raum, diese so gut zu gestalten wie es nur geht. Eine vollständige Web-App, die jedoch durch Zeitdruck Mängel aufweist ist weniger Sinnvoll. Eine Web-App ist somit immer noch unser Ziel, jedoch müssen wir das Zeitfenster bis zur Fertigstellung aus dem Rahmen des Semesters lösen.
Weitere wichtige Information der letzten Sitzung war die Auswertung des Fragebogens der Marketinggruppe. Glücklicherweise bestätigen die Ergebnisse fast vollständig die prognostizierte Zielgruppe, also können wir, vor allem das Design-Team, ohne konzeptionellen Umbruch weiterarbeiten. Vor allem die Problematik „keine Museumsbegleitung“ hat sich durchgesetzt, was eine noch nicht vorhandene Marktnische anzeigt, die wir versuchen mit der App zu kreieren.
Außerdem hat Marketing eine Facebook-Seite erstellt der man hier folgen kann. Dort werden eigene Inhalte wie zum Beispiel Beiträge dieses Blogs, aber auch anderes interessantes aus dem Gebiet Digitale Kunstgeschichte und Kunst und Soziale Medien geteilt.
Damit ist die Marketingarbeit jedoch noch lange nicht getan, denn jetzt ist das Ziel die Kontaktaufnahme mit themenrelevanten Webseiten und Blogs, aber auch die Suche nach möglichen Sponsoren.
Unser Projekt durchläuft natürlich seit der letzten Sitzung einen leichten Umbruch, jedoch muss dies nichts schlechtes sein, weiteres konzentriertes, logisches, dynamisches, aber auch realistisches Vorgehen wird vermutlich der Schlüssel zum Erfolg sein, auch wenn dieser sich anders herausstellen mag als anfangs gedacht.
Mittwoch, 30. November 2016
Digitale vor analoger Kommunikation
Beim vorletzten Meeting des Meet4Muse-Teams ist der Eindruck entstanden,
dass das Projekt gut im Zeitplan liegt. Letzte Woche hat sich dieser gewonnene
Eindruck leicht revidiert. Das Seminar hat die kritische Phase überschritten,
in der alle Teams ihre Aufgaben und ihre Vorgehensweisen klar definiert haben
sollten, sodass die praktische Umsetzung der App beginnen kann.
Jedoch zeigte die letzte Sitzung, dass es noch Unklarheiten bezüglich der
Zielgruppe von Meet4Muse gibt. Diese Information ist jedoch essentiell um das
App-Design und eine Marketing-Strategie zu entwickeln, welche spezifisch auf
die Bedürfnisse dieser Zielgruppe angepasst werden sollen. Ein weiterer
elementarer Faktor für den Erfolg der App, stellt die Generierung eines
User-Base und Traffic auf der App dar. Bis Januar 2017 sollte die
Markteting-Gruppe ausreichend Werbung betrieben haben, sodass bei einer
Realisierung der App sich genügend Menschen anmelden, mit denen andere User
potenziell Treffen arrangieren können.
Die Marketing-Gruppe wird diese und die kommenden Wochen an der Erstellung
einer Marketing-Strategie arbeiten, die sich wahrscheinlich primär auf Social
Media konzentrieren wird. Dabei sollte der Marketing-Content auf die jeweiligen
Social Media Kanäle angepasst sein. Tipps in Bezug auf Marketing hat das Team
von der Social Media Expertin und Autorin des Blogs Kultur – Museum- Talk Dr.
Tanja Praske erhalten, welche als Gasthörerin in dem letzten Meeting anwesend
war.
Förderlich für die Vermarktung der Meet4Muse-App wäre ein Corporate Design
mit Unternehmenslogo sowie Farb- und Formkonzept, welches möglichst einen hohen
Wiedererkennungswert generieren kann. Die Design-Gruppe arbeitet momentan an
der Verfeinerung der Logos, welche in die engere Wahl des Teams gekommen sind.
Nächste Woche werden die Logos wahrscheinlich fertig ausgestaltet sein, sodass
eine finale Wahl des Meet4Muse-Logos getroffen werden kann.
Währenddessen hat die Konzept-Gruppe ein Layout der Web-App handschriftlich
erstellt, das recht vielversprechend aussieht. Somit sind die meisten
Funktionen die für den Anfang vorhanden sein sollen klar festgelegt, wodurch
dem Design-Team ermöglicht wird, nach der Fertigstellung des Logos direkt an
der grafischen Ausarbeitung des Layouts weiterzuarbeiten, und die Programmierer
haben eine handfestere Vorstellung von ihrer kommenden Arbeit.
Bis jetzt hat die Programmier-Gruppe weiterhin an Mini-Präsentationen und
Übungen auf „Codeacademy“ gearbeitet und es wurde festgelegt, dass sie die
Software/Websites „XAMPP“ und „Joomla!“ nutzen werden. Außerdem wollen sie bis
zur nächsten Sitzung über „GitHub“ Code für die Website schreiben und Templates
erstellen.
Generell entstand der Eindruck, dass die Gruppen untereinander zu wenig
kommunizieren bzw. der Austausch und die Diskussionen zu sehr auf die Meetings
verschoben werden. Einige Unklarheiten könnten wahrscheinlich schon im Vorfeld
ausgeräumt werden, wenn die Gruppen mehr die digitale Kommunikation und die
digitale Vernetzung untereinander nutzen würden und die eigentliche Arbeit
zwischen den einzelnen Sitzungen erfolgen sollte.
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Donnerstag, 24. November 2016
Beginn der kritischen Phase und erste Ergebnisse
Letzte Woche hat sich das Meet4Muse-Team zum vierten Mal getroffen, um in Scrum-Meetings dem Rest der Kursteilnehmer ihren wöchentlichen Forstschritt vorzustellen. Damit ist bereits das erste Drittel des Semesters um. Das Team befindet sich damit in der sog. kritischen Phase des Projektmanagements, in welcher im Optimalfall die Konzeption des Produkts abgeschlossen und dementsprechend eine klare Verteilung der Aufgaben auf die Gruppen und ihre einzelnen Mitglieder erfolgt sein sollte – Zeit ein Resümee zu ziehen.
Im Bereich der Konzeptualisierung haben sich viele Fortschritte ergeben. Vergangene Woche ist der Buisnessplan dem Plenum vorgestellt worden. In diesem wurde das Kernversprechen der Meet4Muse-App an ihre User sowie die genaue Zielgruppe definiert. Um ein möglichst breites Spektrum an verschiedenen Kunstepochen abzudecken, hat man sich zunächst nur auf folgende Museen, aus welchen sich das Angebot der App zusammensetzt, beschränkt: Pinakotheken, Brandhorst Museum, Haus der Kunst und Lenbachhaus.
Daneben hat die Konzept-Gruppe die Struktur der App und die Konzeptionierung der Benutzeroberfläche festgelegt. Mit diesen Informationen können die Design-Gruppe und die Programmierungs-Gruppe auf die Umsetzung der Konzeption beginnen.
Den Launchday wurde auf den 02. Februar 2017 festgelegt, die Beta-Version soll circa 2 bis 3 Wochen davor online gestellt werden. Welche Testpersonen Zugang zu der Beta-Version erhalten sollen, steht dabei noch nicht fest. Die nächste Herausforderung für die Konzept-Gruppe wird die Klärung von AGBs und dem Datenschutz sein sowie die Erstellung eines Impressums.
Die Design-Gruppe hat sich nach den Entwürfen von ein paar Logo-Prototypen auf einen Stil einigen können. Man wird auf ein reduziertes Design setzen, welches vor allem jüngere potenzielle User ansprechen soll. Analog dazu soll das Logo von Meet4Muse ebenfalls reduziert gestaltet werden. Auf Bildelemente wird dabei verzichtet, sodass die Wirkung des Logos auch bei unterschiedlicher Skalierung erhalten bleibt.
Die Programmiergruppe hat sich diese Woche zum Ziel gemacht, sich weiter mit dem Kennenlernen unterschiedlicher Programmiersprachen auseinanderzusetzen. Dies wollen sie durch Absolvierung von Online-Tutorials und durch Mini-Präsentationen innerhalb der Gruppe erreichen. Außerdem beschäftigen sie sich mit dem Anprogrammieren von Funktionen der App, von welchen angenommen werden kann, dass die benötigt werden. Wichtig bleibt hierbei die offene Kommunikation mit vor allem der Konzeptgruppe, damit die Grenzen des Machbaren immer vor Augen behalten werden können.
Die Marketinggruppe hat in der letzten Sitzung die der Web-App zuzuordnenden Hashtags vorgestellt: #meet4muse #artgoessocial #artgoesdigital. Es wurde auch in einem Terminplan festgelegt, dass die im letzten Blog-Post verlinkte Umfrage bis zum 1.12.16 laufen sollte. Die Umfrage wird nochmals hier verlinkt. In der darauffolgenden Woche werden die Ergebnisse ausgewertet.
Zudem wird an Social-Media-Präsenz gearbeitet, zum Beispiel soll eine Facebookseite für die App erstellt werden. Weitere Ziele der Gruppe sind die Zusammenarbeit mit Kunstbloggern und Kunst-Social-Media, aber auch mit potentiellen Sponsoren, damit wenn die Zeit kommt auch mit Flyern und Plakaten geworben werden kann.
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Donnerstag, 17. November 2016
Erste Herausforderung – Weniger ist Mehr
Bereits vorletzte Woche hat sich das Meet4Muse-Team um
die Konzeption der App Gedanken gemacht – wobei die Idee einer Dating-App
schnell verworfen wurde. Letzten Donnerstag hat die Konzept-Gruppe den
restlichen Kursteilnehmern ihre erste Konzeptidee vorgestellt. Im Vordergrund
der Idee steht die Integrierung eines Einstufungssystems in Form eines Quiz bei
welchem das Kunstwissen der Nutzer abgefragt wird. Nach Abschluss des Tests
soll ein Status für den Nutzer generiert werden.
Die Einteilung soll dabei nach gängigen Schema von
Profi, Einsteiger etc. entsprechen. Dieses System soll den Nutzer die Suche
nach potenziellen Begleiter erleichtern. Je nach Präferenz der User könnten
sich Gruppen von homogenen oder heterogenen Wissensstand zusammenfinden. Eine
Möglichkeit des Level-Ups soll ebenfalls gegeben sein. Durch weitere Quiz,
welcher auf dem im Museum erworben Wissen basiert, soll der Nutzer einen
höheren Level erreichen können.
An sich ist die Idee der Integration eines Quiz nicht
schlecht, jedoch kommt die Frage auf, ob das vorgestellte Konzept nicht auf
eine Lernapp hinziele und somit die zuvor festgelegte Ausrichtung von Meet4Muse
verfehle. Mit Hilfe der App sollen die User einfach und möglichst unkompliziert
Personen finden, mit denen sie Museen besuchen können und gemeinsam über die
Ausstellungen reflektieren können. Das Quizfeature könnte dabei eine zu große
Ablenkung darstellen, als das ein sozialer Austausch und ein gemeinsames
Erleben stattfinden könnten.
Während der Diskussion zwischen den Kursteilnehmern
wurde der Vorschlag vorgebracht, allgemeinere Fragen zu formulieren, welche die
Diskussion zwischen den Personen anregen und eine Überwindung von möglichen
sozialen Barrieren fördern sollen. So könne beispielweise gefragt werden,
welches das ansprechendste Exponat in einem Ausstellungsraum darstelle.
Doch
wie sieht es mit der Umsetzbarkeit dieses Quiz-Features aus? Mit nur einem
Programmierer im Kurs würde die Implementierung eines solchen Einstufungssystems
wahrscheinlich die Kapazitäten des Kurses übersteigen. Generell werden sich
wahrscheinlich die einzelnen Gruppen auf die Begrenzung der Ressourcen
einstellen müssen, sodass vermutlich die ein oder andere kreative Idee nicht
umgesetzt werden kann oder erst zu einem späteren Zeitpunkt realisiert werden
kann.
Seit dieser Sitzung wurde
zudem in jeder Gruppe fleißig gearbeitet, um ihre Sprintziele der kommenden
Woche zu realisieren. Dies beinhaltet bei allen Gruppen die Festlegung der
Sprintziele, Teambesprechungen, teils persönlich, teils über Skype, aber auch
mithilfe von Google Docs, und der Austausch mit anderen Gruppen.
Genauer hat die Konzeptgruppe
einen detaillierten Businessplan erstellt, der schon grobe Anweisungen an
andere Gruppen beinhaltet, damit trotz temporären Datenmangels in den Bereichen
Design und Programmierung Vorarbeit geleistet werden kann.
Zu dieser gehört bei den
„Designern“ vorerst die Entwicklung eines Logos, aber auch die
Weiterentwicklung eines schriftlich beschriebenen Layouts. Außerdem beinhaltet
die Vorarbeit der Design- und Programmiergruppen die Auswahl ihrer zu nutzenden
Programme und die Auseinandersetzung mit diesen.
Dies hatten beide Gruppen
auch zu ihren Sprintzielen erkoren und es scheint schon eine engere Auswahl an
Programmen getroffen zu sein. Sogar ein paar Logo-Prototypen konnten angedacht
werden.
Zudem hat die Marketinggruppe
einen Fragebogen zur Zielgruppenbestimmung, aber auch als Werbung für unser
Projekt erstellt, der hier online zu finden ist, aber vielleicht auch auf Papier in
Umlauf gebracht werden sollte. An einem Hashtag des Projekts für soziale Medien
wird auch garbeitet.
Wir sind gespannt auf die
Entwicklungen der nächsten Woche!
Donnerstag, 10. November 2016
App–Entwicklung: „Meet4Muse“ – Wochenbericht 9.11.2016
Wer sind wir? Was machen wir?
Wir sind eine Gruppe von Studenten der Ludwig-Maximilian-Universität in München, die im Rahmen unseres Seminars „App Entwicklung für Kunsthistoriker“, wie der Name besagt, dabei sind, eine App für Kunsthistoriker zu entwickeln. Dabei hat sich für den Inhalt der App eine eher soziale als wirklich kunstwissenschaftliche Idee herauskristallisiert, genauer:
„Meet4Muse“, eine App für Galerien- und Museumsbegeisterte, um sich mit anderen Interessierten zu verabreden, gemeinsam Museen zu besuchen. Dabei wird man sich so verabreden können, dass man seine Gründe ins Museum zu gehen im Auge behalten kann, ob man aus akademischen Gründen hingeht, oder weil man mit Anderen über die Kunstobjekte diskutieren möchte, oder schlichtweg weil man nicht alleine gehen will.
Da das Semester erst begonnen hat sind wir natürlich erst in der Planungs-/Konzeptionsphase und können diesbezüglich noch kein Erscheinungsdatum festlegen, jedoch geht es uns nur zum Teil um die App an sich, mindestens genauso wichtig ist für uns der Lernprozess, vor Allem weil einige von uns sich in völlig neue Arbeitsweisen einarbeiten müssen, zum Beispiel Grafikdesign, Programmieren, Marktforschung, Marketing, etc. Dabei muss jeder nicht alle neuen Vorgehensweisen erlernen, sondern nur die der jeweiligen Entwicklungsgruppe, in welchen sich sowohl Neulinge als auch Erfahrene im Zuständigkeitsbereich finden.
Wir setzen für unser Projekt auf agile Projektplanung, sprich jede der vier Gruppen (Konzept, Design, Programmierung, Marketing) setzt sich kurzfristigere Ziele, die in den wöchentlichen Sitzungen des Kurses besprochen werden. Dabei ist die Kommunikation der Gruppen untereinander ein wichtiger Erfolgsfaktor.
In diesen genannten Sitzungen haben wir kollektiv einige Ideen und Ziele herausarbeiten können. Zu denen gehören unter anderem: Kontakt zu Münchner Museen und Galerien aufzubauen, da Kooperation für alle Beteiligten vorteilhaft sein könnte; das Festlegen der App als interessensbasiert und intellektuell, keinesfalls als „pseudoelitäre Dating-App“; intuitives Design; und skalierbares Business, was für uns heißt, dass wir relativ klein anfangen, jedoch Raum für Expansion der App (mehr Museen, mehr Städte) lassen, je nach Erfolg des Projekts.
„Meet4Muse“ – Tinder trifft auf Elitepartner für Kunstinteressierte?
Was ist „Meet4Muse“?
Meet4Muse ist eine App, die im
Rahmen eines wissenschaftlichen Seminars unter der Leitung von Dr. Harald
Klinke an dem Institut für Kunstgeschichte der Ludwigs-Maximilian-Universität
im Laufe des diesjährigen Wintersemesters entstehen soll. Wie der Name der App
darauf hindeuten, soll die Software als Plattform für dessen User genutzt
werden, um sich für gemeinsame Besuche von Museen zu verabreden. Doch wie genau
kann man sich das Konzept dieser angedachten App vorstellen? Soll sie einem elitären
Publikum die Möglichkeiten bieten, sich bei dem Genuss von Kunst emotional
näher zu kommen?
Mit diesen Fragen haben sich die
Kursteilnehmer auseinander gesetzt. Da sich das Projekt erst in einem frühen
Stadium der Entwicklung befindet, bleibt es abzuwarten, wie das genaue Konzept
der Meet4Muse-App ausgestaltet wird. Jedoch hat sich im Plenum die Meinung
deutlich herauskristallisiert, dass das Team sich von der Idee einer Dating-App
distanzieren möchte. Meet4Muse soll eine Plattform für alle Kunstinteressierten
jeden Alters sein, auf welcher Besuche ins Museum arrangiert werden sollen. Die
App soll alle Kunstinteressierten ansprechen, von Laien bis
Kunsthistorikern.
Um dieses Vorhaben zu
verwirklichen, bilden die Studenten verschiedene Arbeitsgruppe, welche sich mit
den Aufgaben der Konzeptualisierung, des App-Designs, des Marketings und der
Programmierung auseinandersetzen. Spannend bleiben die interne Koordination
sowie die Kommunikation zwischen den Gruppen, welche ausschlaggebend für den
Erfolg des Projekts sein dürfte. Von Vorteil ist dabei, dass einige Studenten
ihr bereits erworbenes Wissen in den verschiedenen Bereichen einbringen und
weitergeben können. Bei der App-Entwicklung wird auf ein agiles
Projektmanagement gesetzt, bei welcher sich die jeweiligen Gruppen Sprints -
kurzfristige Ziele - setzen. Wöchentliche Meetings sollen den Gruppen die
Möglichkeit bieten, ihre Ergebnisse zu präsentieren und sich persönlich mit den
anderen Gruppen auszutauschen.
Der Fokus des Projekts wird in
den kommenden vier Wochen auf der Konzeptualisierung der App liegen. Hierbei
stehen die Markt- und Datenanalyse sowie die Erstellung eines Businessplans im
Vordergrund. Dazu wird die Marketing-Gruppe eine Analyse von
Konkurrenzunternehmen wie Tinder und LOVOO durchführen sowie eine Umfrage
starten, bei welcher die Befragten über ihre Präferenzen in Bezug auf
Museumsbesuche und App-Nutzungsverhalten Auskunft geben sollen.
Im Februar soll eine Beta-Version
der App vorliegen, welche Dr. Klinke und der Öffentlichkeit präsentiert werden
soll. Begleitet wird der Entwicklungsprozess von Meet4Muse von diesem Blog,
welcher wöchentlich erscheint.
Mittwoch, 3. Februar 2016
Imageplot und seine Nützlichkeit in der Kunstgeschichte II.
ImagePlot bietet die
Möglichkeit gesammelte Metadaten, nach den verschiedensten Kriterien als
Diagramm zu visualisieren. Nun stellt sich natürlich die Frage, inwiefern man
diese Software für die Kunstgeschichte verwenden kann.
Eine Möglichkeit die Software
zu benutzen wäre beispielsweise für die Analyse über das Gesamtwerk eines
Künstlers.
Dabei ist man aber mit
höchster Wahrscheinlichkeit mit der Schwierigkeit konfrontiert sämtliche,
benötigten Bildreproduktionen auch digital zu beschaffen. Trotz
fortschreitender Digitalisierung der Kunstgeschichte und sehr guten digitalen
Bilddatenbanken gibt es immer noch große Lücken, die es unmöglich machen 100% des
Gesamtwerkes eines Künstlers digital abzudecken. Das Problem der Beschaffung
des passenden digitalen Bildmaterials hängt natürlich auch von der Bekanntheit
eines Künstlers ab. Interessant ist es aber vor allem mit Werken von nicht so
bekannten Künstlern zu arbeiten da bei denen die Chance höher ist neue
kunsthistorische Erkenntnisse zu gewinnen. Daher stoßen verschiedene
Untersuchungsvorhaben unweigerlich bereits am Beginn an ihre Grenzen.
Eine weitere Möglichkeit ist
die Untersuchung einer bestimmten Schaffensphase aus dem Leben eines Künstlers.
Wie hat sich beispielsweise sein Stil im Laufe der Zeit verändert oder welcher
Farbton hat er zu welchem Zeitpunkt bevorzugt verwendet?
Konzentriert man sich aber nur
auf eine Auswahl an Bilder, so trifft man schon vor der eigentlichen
Visualisierung durch ImagePlot unausweichlich eine Bilderauswahl. Dies ist insofern
fraglich, denn mit getroffener Vorselektion kann eine Analyse nicht 100%
wissenschaftlich korrekt sein, da man diese Selektion ja mit seinen jeweils
subjektiven Kriterien trifft.
Man kann aber auch Künstler und
Gattungen gegenüberstellen und so hoffen neue Erkenntnisse zu entdecken.
So hat beispielsweise Megan O’Rourke, eine Schülerin
Lev Manovichs, die Farbpalette von 630 Gemälden von sechs französischen
Impressionisten untersucht. (Vgl. http://lab.softwarestudies.com/2012/04/visualizations-of-impressionist-artists.html)
![]() |
|
630
impressionistische Gemälde:
X-Achse=
Helligkeit; Y-Achse= Farbton
|
Herausgefunden hat sie dabei lediglich,
dass sich die Farbigkeit der Künstler sehr stark ähnelt.
Angesichts dieses Ergebnisses
stelle ich mir die Frage ob man wirklich ImagePlot benötigt um auf diese
Erkenntnisse zu kommen. Als Kunsthistoriker ist man es gewöhnt viele Bilder zu
sehen, zu analysieren und zu vergleichen.
So ist die Software vielleicht eine Hilfe, da sie die Bilder als
Miniaturabbildungen schön präsentiert aber ob sie wirklich behilflich dabei ist
neue kunsthistorische Erkenntnisse zu erarbeiten
stelle ich dann doch infrage.
Nach der Auseinandersetzung
mit dem Programmes komme ich für mich persönlich leider immer wieder auf das
Ergebnis, dass das Programm zwar eine nette Spielerei mit digitalen Bildern ist aber
keinen besonderen Mehrwert für die Kunstgeschichte hat. Vielleicht liegt meine
Skepsis auch nur daran, dass ich für mich persönlich noch nicht das passende
Untersuchungsvorhaben gefunden habe, damit sich für mich die Notwendigkeit
dieses Programmes auch erschließt.
Interessiert man sich dafür
was andere Personen mit ImagePlot gemacht haben so empfehle ich die
Flickr-Seite der Software.
Nach der Betrachtung dieser
unterschiedlichen Projekte, erkennt man aber erneut, dass das Programm, auch
wenn es unter Leitung eines Kunsthistorikers kreiert wurde, doch primär für
andere Bereiche wie die Soziologie genutzt wird.
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