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Donnerstag, 2. Februar 2017

Rückblicke, Einladungen und das Ende von Meet4Muse?

Mittlerweile ist es nur noch eine Woche bis zum Ende des Semesters und damit vorläufig auch der Abschluss für das Projekt Meet4Muse. Ob und wie das Projekt weitergeführt wird, hängt unter anderem auch von der Abschlusspräsentation am Donnerstag, den 09.02.2017, ab. An dieser Stelle möchten wir Euch, liebe Leser, herzlich dazu einladen, zu unserer Abschlusspräsentation zu kommen. Zur wichtigsten Frage überhaupt: Ja, es ist selbstverständlich für Snacks und Getränke gesorgt, alle weiteren Informationen zu der Uhrzeit und dem Veranstaltungsort könnt Ihr gleich unten von unserem Plakat entnehmen.



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Bei dieser Veranstaltung werden wir unser Produkt, die 0.5 Version unserer Web-App, aber auch das Projekt an sich präsentieren.
Zunächst aber genug von der Zukunft und Snacks, denn in diesem Artikel möchten wir das Semester Revue passieren lassen und ein wenig davon erzählen, was unser Teams aus diesem Kurs mitgenommen hat.


Beginnen wir am Anfang - das Meet4Muse-Team startete mit einer großen Portion Motivation und einer hohen Erwartungshaltung in das Projekt. Als Ziel hatten wir uns vorgenommen bis zum Ende des Semesters eine Web-App zu programmieren mit  ausgearbeiteten Konzept und Finanzierungsmodell. Als erstes galt es ein Konzept zur Meet4Muse-Idee zu entwickeln, dementsprechend hat das Konzept-Team von Anfang an Gas gegeben. Die Schwierigkeit für die Gruppe bestand darin, dass die Studenten relativ unerfahren in der Entwicklung und in der Umsetzung von solchen Ideen waren. Deshalb mussten sich die Studenten das Know-how  autodidaktisch aneignen und daneben auf das altbekannte Prinzip Learning-by-doing setzen.


Auch die anderen Gruppen mussten sich mit ihren Aufgabenbereichen erstmals vertraut machen und sich in ihrer Rolle einfinden. Viele Mitglieder der  Design-Gruppe mussten sich in entsprechende Gestaltungsprogramme einarbeiten, fast alle aus der Programmierungs-Gruppe mussten über das Semester hinweg verschiedene Programmiersprachen erlernen und das Marketing-Team hat sich unter anderem mit Tools aus der Marktforschung auseinandergesetzt und eine Umfrage organisiert. Bei dem Projektmanagement ist das Seminar nach der sog. Scrum-Methode vorgegangen, nach der wir jede Woche ein Scrum-Meeting abgehalten haben, um uns neben der digitalen Kommunikation auch analog auszutauschen und uns ein Scrum-Master zu Verfügung stand, welcher für die Koordinierung der Kommunikation zwischen den Gruppen zuständig war.


Nach einiger Zeit hat sich eine gewisse Arbeitsroutine in dem Kurs etabliert und das Konzept nahm langsam Gestalt an. Doch wie bei jedem guten Projekt gab es Höhen und Tiefen - so auch bei unserem. Anfang Dezember zeichnete sich ab, dass wir unser anvisiertes Ziel - die Fertigstellung einer funktionierenden Web-App - nicht erreichen konnten. Das Problem: zu wenig verbleibende Zeit und zu wenig IT-Ressourcen. Wir mussten also lernen unsere Erwartungshaltung zu ändern und eine realistische Zielsetzung vorzunehmen. Diese sieht wie folgt aus: Bis zu nächsten Woche möchten wir einen Click-Dummy programmiert haben, welcher wesentliche Funktionen der App-Vision enthalten soll, daneben haben wir ein ausgearbeitetes  Konzept, sowie ein App-Design und ein Finanzierungsmodell erarbeitet.


Natürlich stellt sich jetzt auch die Frage: Was haben wir gelernt und für uns persönlich mitgenommen? Diese Frage haben wir uns in der letzten Sitzung gemeinsam gestellt und sind zu unterschiedlichen Schlüssen gekommen. Einerseits konnten einige von sich sagen dass ihre Teamwork-Fähigkeiten und Fähigkeiten, Neues eigenständig zu erarbeiten, gestärkt wurden. Außerdem konnten sich einige vorstellen, dass das Seminar bei der späteren Berufsfindung und -ausübung hilfreich sein könnte. Anderen hat das Seminar jedoch auch gezeigt, welche Tätigkeiten sie im Beruf nicht ausüben wollen.
Im Allgemeinen können wir das Projekt als positive Erfahrung einstufen.


In diesem Sinne verabschieden wir Journalisten uns von diesem Blog, wir hoffen, dass wir ein paar interessante Einblicke in das Projekt verschaffen konnten und natürlich dass Ihr Spaß beim lesen und mitverfolgen hattet.
Wir sind gespannt, wie es nun mit Meet4Muse weitergehen wird, und wir hoffen Ihr seid es auch!


Eure Journalisten,
Alina Dowschenko und Sophie Wiesmiller

Donnerstag, 19. Januar 2017

Blick in die Zukunft


Nach einer produktiven Pause war letzten Donnerstag unsere erste Meet4Muse Sitzung im neuen Jahr, und schon wurden wir wieder in die Realität unseres Projekts und des Zeitdrucks gestürzt. Der Release der 0.5 Version unserer Web-App, welcher mit unserer Abschlusspräsentation am 09.02. zusammenfällt, rückt immer näher, dementsprechend ist jetzt höchste Konzentration auf unsere jeweiligen Aufgaben angesagt.

Vor allem für das Konzept-Team liegt jedoch der Fokus nicht nur auf den Zeitraum bis zur Präsentation, sondern auch auf den nicht klar definierten Zeitraum der darauf Folgt. Da wir irgendwann eine voll funktionsfähige Web-App vorliegen haben möchten, müssen wir im Hinterkopf behalten, dass die Arbeit an einem solchen Projekt nie wirklich zu Ende ist, auch wenn Andere das Projekt in Zukunft weiterführen sollten.
Dementsprechend musste die Konzeptgruppe dies beim Schreiben des neuen Businessplans, der uns letzte Woche vorgestellt wurde, berücksichtigen. Bei Beibehaltung der allgemeinen Informationen über die App machten sie sich Gedanken über künftige Finanzierung der App (Kosten: Werbung, Server, Angestellte, vor allem Programmierer), aber auch über die Frage, wer in Zukunft die App weiterführen sollte. Dabei stellten sie die Ideen vor, Meet4Muse als Seminar an der LMU weiter zu führen, mit der Unterteilung in Kunsthistoriker und Informatiker, aber auch langfristig andere Universitäten in ganz Europa in das Projekt einzubeziehen. Dies würde ermöglichen, die Bandbreite an beteiligten Museen zu erweitern.
Als Ziele legten sie den Release der 0.5 Dummy-Version zum Ende des Wintersemesters, und das voraussichtliche Release einer 1.0 Version im Sommersemester fest.
Nun wollen sie sich einem Finanzplan widmen.

Das Design-Team hat mittlerweile die mobile Landingpage für die 0.5 Mockup-Version fertiggestellt, mit einer kleinen Änderung des Farbschemas, und zwar die Reduktion der gold-beigen Farbe und größeren Fokus auf dem türkisen Farbton und Hintergrundbildern. Außerdem wurden Rahmen aus Platzgründen entfernt.
Zudem zeigten sie uns mehrere fertige Plakatdesigns.

Seitens der Marketing-Gruppe gibt es auch interessante Neuerungen, denn sie haben eine (noch hypothetische) Pressemitteilung geschrieben, die nicht nur auf die Web-App, sondern auch auf das Seminar an sich eingeht. Da wir ein studentisches Projekt sind könnte gerade dies uns besonders interessant machen.
Mit Pressemitteilungen ging natürlich die Überlegung, wer unser Projekt interessant finden könnte, Hand in Hand. Somit steht demnächst an, uns zu entscheiden, wann und an wen wir Pressemitteilungen schicken sollten.

Außerdem hatten wir letzte Woche Nadine Chochoiek vom LMU Enterpreneurship Center und Verena Ullmann zu Gast. Diese konnten vor allem der Konzept-Gruppe konstruktive Kritik anbieten. Dazu gehörte die Überlegung, ob es nicht sinnvoll sei, der Web-App langfristig mehr Features zu geben, um sie von anderen ähnlichen Apps abzuheben.

Diese Woche wird das Spannende wohl sein, den aktuellen Stand der Programmierer zu erfahren, und ihre Gedanken über die Zukunft der App zu hören.

Mittwoch, 21. Dezember 2016

Schritt für Schritt ans Ziel

Nachdem das Meet4Muse-Team die drei letzten Wochen in ihrer Planung neu ausrichten musste, konnten die einzelnen Gruppen diese Woche wieder durchstarten und sich neu fokussieren.

So wurde uns das  neue, verschlankte Konzept des Click-Dummys letzte Woche im Scrum-Meeting vorgestellt. Die Anzahl der Icons und damit verbundenen Funktionen hat sich von 5 auf 3 Icons verringert. Die verbliebenen Features neben der Landingpage umfassen eine Profilseite, eine Kalenderfunktion mit Chat sowie die Infoseite zu dem Museumsangebot von Meet4Muse. Damit das Konzept praktisch umgesetzt wird, werden das Konzept- und das Design-Team zusammenarbeiten, um im neuen Jahr dem Plenum die Ergebnisse zu präsentieren.

Daneben werden die Mitglieder des Konzept-Teams über die Weihnachtsferien an der Fertigstellung eines schriftlich ausgearbeiteten Buisness-Plans, welcher auch den Aspekt der Finanzierung über den Zeitraum des Seminars hinaus einschließt, arbeiten. In der ersten Sitzung im neuen Jahr wird uns Frau Nadine Chochoiek von dem LMU Entrepreneurship Seminar besuchen und wird dem Konzept-Team sicher nützliche Ratschläge zum dem Businessplan geben können.

Die graphische Ausgestaltung von Meet4Muse nimmt immer weiter Gestalt an. So präsentierte das Designteam verschiedene Farbkonzepte, von denen sich das Plenum auf eine relativ schlichte Variante einigte. Dabei sollen die einzigen Farbakzente auf Buttons gelegt werden, bei der Farbe einigte man sich auf einen gold-beigen sowie einen türkisen Ton. Um den Lesern, welche an der Abschlusspräsentation am 9. Februar 2017 teilnehmen wollen, die Spannung nicht zu verderben gibt es hier noch kein Bild zu dem genauen Design von Meet4Muse. Als Vorabgeschenk hier schonmal unser Logo:


Bis zu unseren ersten Sitzungen im neuen Jahr hat sich die Designgruppe als Ziele festgesetzt, die Optik der “try it” Funktion des clickable dummys fertigzustellen, jedoch vorerst mit Fokus auf der mobilen Ansicht, da mit dieser anzufangen die Standardvorgehensweise ist.

Seitens der Programmierer wurde uns ein clickable dummy gezeigt, das eine Login-Funktion, plus einen rudimentären Kalender und eine Karten/Pin-Funktion beinhaltet. Dies wurde mithilfe von JQuery erstellt.

Für Marketing bleibt die Facebookseite weiterhin Thema, denn bei intelligenter Nutzung können soziale Medien als Werbewerkzeug große Wellen schlagen. Außerdem wird an einer Pressemitteilung gearbeitet.

Außerdem haben wir in der letzten Sitzung diskutiert, welches Format unsere Abschluss­präsentation am Ende des Semesters haben sollte. Die Entscheidung konnte noch nicht ganz gefällt werden jedoch stand zur Auswahl, das Projekt gruppenweise vorzustellen, oder die Web-App zu präsentieren. Wahrscheinlich wird es zu einer Mischform der beiden Optionen kommen.

Mit einer “Weihnachtsbilanz-Sitzung” morgen wird unsere Deadline immer realer, also kommt es jetzt darauf an, unsere Zeit intelligent und sinnvoll zu nutzen.

Donnerstag, 15. Dezember 2016

Erschließung eines neuen Ziels für das Meet4Muse-Team

Nach der vorletzten Sitzung sollten alle Teams eine Einschätzung über das anvisierte Ziel – die Erstellung einer Web-App - vornehmen. In dem letzten Scrum-Meeting hat sich das Meet4Muse zusammengesetzt, um im Plenum zu eruieren, was man bis zum Ende des Semesters am 9. Februar 2017 realisieren kann. Ausschlaggebend bei der Festlegung eines neuen Ziels, war die Einschätzung des Programmier-Teams, was es in der verbleibenden Zeit mit ihren begrenzten Ressourcen erreichen kann. Als realistisches Ziel sehen die Mitglieder in der Programmierung eines Click-Dummies, einer Art Prototyp der App, welche einen Eindruck von dem finalen Produkt gibt.
Das Konzept-Team stellte als erste Gruppe ihre Überlegungen zu einer verschlankten App-Version vor. Demnach würde die Messenger-Funktion wegfallen, sodass der App mehr der Charakter eines Forums verliehen werden soll. Daneben präsentierte die Konzeptgruppe die finalen Informationstexte für die einzelnen Museen. Da die Programmierung einer Web-App in der wenigen verfügbaren Zeit nicht realisierbar ist, sind die schriftliche Ausformulierung und die Verstetigung des Buisnessplans sowie die Erstellung eines Finanzierungsplans umso wichtiger für die Fortsetzung des Projekts. Mit dem Buisnessplan, welcher die Vision des Projekts aufzeigen soll, und einen Click-Dummy könnte man möglicherweise Sponsoren akquirieren.
Die Designgruppe arbeitet momentan an der Weiterentwicklung des Landingpagesdesigns, sowie an dem Farbkonzept der App. Mit dem neuen Ziel, wird sich das Team mehr auf die Erstellung von Mock-ups, einem Grundgerüst, konzentrieren, bei dem es um die Anordnung der verschiedenen Elemente der Web-App geht. Mit Hilfe dieser Vorgehensweise soll möglichst optimaler Userflow generiert werden.


Letzte Sitzung bekamen wir ein paar Tools der Marketinggruppe vorgestellt, zum Beispiel eine SWOT-Analyse und ein PPPP Marketing Mix. Solche Vorgehensweisen sind gerade in der jetzigen Phase des Projekts sinnvoll, um zielgerichtetes Marketing zu betreiben. Außerdem wurde die Idee gestellt, den touristischen Aspekt unserer App auszunutzen. Dies würde potenziell noch weitere Kooperationsmöglichkeiten bieten.
In den letzten Wochen immer bewusster geworden, wie wichtig ein Logo oder zumindest ein Farbschema für diese Entwicklungsphase ist, denn visuelles Material ist essenziell für erfolgreiches Marketing, Kunden wollen schließlich wissen oder zumindest angedeutet bekommen, wie das Produkt aussieht, um größeres Interesse dafür zu entwickeln. Zudem vermittelt eine Facebook-Seite ohne jegliche eigene Grafik den Eindruck, das Projekt sei unausgereift, stagniere oder sei vielleicht nur ein leeres Versprechen. Dementsprechend freuen wir uns sehr auf handfestes Material aus der Designgruppe, dessen Farbschema- und Logoideen in letzter Zeit doch sehr vielversprechend aussahen.
Dies spielt natürlich für die Programmierer eine nicht allzu kleine Rolle, da vor allem mit Templates gearbeitet wird, was engere Zusammenarbeit mit dem Design-Team erfordert.

Von der Programmiergruppe aus kam in der letzten Sitzung eine positive Überraschung, nämlich dass bis zum Semesterende doch mehr als nur eine landing page möglich sei, diese könne das Team innerhalb ein paar Wochen fertigstellen, und danach könne man an weiteren Funktionen arbeiten und sehen, wie weit man bis zum Semesterende komme. Eine weitere Idee war das Programmieren von „click dummies“, damit man wenigstens einen Eindruck der fertigen Web-App bekommen kann, auch wenn diese noch nicht voll funktionstüchtig ist.
Was jetzt im front end schon funktioniert ist eine „log in form“, also könnte man jetzt schon einen Account anlegen, auch wenn man jetzt noch nicht viel damit anfangen kann, außerdem gibt es auch schon front end Templates, die noch keine Funktionen haben, aber Einsicht in das Aussehen der Web-App verschaffen.

Somit haben wir das Gefühl dass die „Identitätskrise“ des Projekts in den letzten Wochen überwunden scheint, wir sind bei einer realistischeren Vorgehensweise angekommen.

Donnerstag, 17. November 2016

Erste Herausforderung – Weniger ist Mehr


Bereits vorletzte Woche hat sich das Meet4Muse-Team um die Konzeption der App Gedanken gemacht – wobei die Idee einer Dating-App schnell verworfen wurde. Letzten Donnerstag hat die Konzept-Gruppe den restlichen Kursteilnehmern ihre erste Konzeptidee vorgestellt. Im Vordergrund der Idee steht die Integrierung eines Einstufungssystems in Form eines Quiz bei welchem das Kunstwissen der Nutzer abgefragt wird. Nach Abschluss des Tests soll ein Status für den Nutzer generiert werden.
Die Einteilung soll dabei nach gängigen Schema von Profi, Einsteiger etc. entsprechen. Dieses System soll den Nutzer die Suche nach potenziellen Begleiter erleichtern. Je nach Präferenz der User könnten sich Gruppen von homogenen oder heterogenen Wissensstand zusammenfinden. Eine Möglichkeit des Level-Ups soll ebenfalls gegeben sein. Durch weitere Quiz, welcher auf dem im Museum erworben Wissen basiert, soll der Nutzer einen höheren Level erreichen können.
An sich ist die Idee der Integration eines Quiz nicht schlecht, jedoch kommt die Frage auf, ob das vorgestellte Konzept nicht auf eine Lernapp hinziele und somit die zuvor festgelegte Ausrichtung von Meet4Muse verfehle. Mit Hilfe der App sollen die User einfach und möglichst unkompliziert Personen finden, mit denen sie Museen besuchen können und gemeinsam über die Ausstellungen reflektieren können. Das Quizfeature könnte dabei eine zu große Ablenkung darstellen, als das ein sozialer Austausch und ein gemeinsames Erleben stattfinden könnten.
Während der Diskussion zwischen den Kursteilnehmern wurde der Vorschlag vorgebracht, allgemeinere Fragen zu formulieren, welche die Diskussion zwischen den Personen anregen und eine Überwindung von möglichen sozialen Barrieren fördern sollen. So könne beispielweise gefragt werden, welches das ansprechendste Exponat in einem Ausstellungsraum darstelle.
Doch wie sieht es mit der Umsetzbarkeit dieses Quiz-Features aus? Mit nur einem Programmierer im Kurs würde die Implementierung eines solchen Einstufungssystems wahrscheinlich die Kapazitäten des Kurses übersteigen. Generell werden sich wahrscheinlich die einzelnen Gruppen auf die Begrenzung der Ressourcen einstellen müssen, sodass vermutlich die ein oder andere kreative Idee nicht umgesetzt werden kann oder erst zu einem späteren Zeitpunkt realisiert werden kann.

Seit dieser Sitzung wurde zudem in jeder Gruppe fleißig gearbeitet, um ihre Sprintziele der kommenden Woche zu realisieren. Dies beinhaltet bei allen Gruppen die Festlegung der Sprintziele, Teambesprechungen, teils persönlich, teils über Skype, aber auch mithilfe von Google Docs, und der Austausch mit anderen Gruppen.

Genauer hat die Konzeptgruppe einen detaillierten Businessplan erstellt, der schon grobe Anweisungen an andere Gruppen beinhaltet, damit trotz temporären Datenmangels in den Bereichen Design und Programmierung Vorarbeit geleistet werden kann.

Zu dieser gehört bei den „Designern“ vorerst die Entwicklung eines Logos, aber auch die Weiterentwicklung eines schriftlich beschriebenen Layouts. Außerdem beinhaltet die Vorarbeit der Design- und Programmiergruppen die Auswahl ihrer zu nutzenden Programme und die Auseinandersetzung mit diesen.
Dies hatten beide Gruppen auch zu ihren Sprintzielen erkoren und es scheint schon eine engere Auswahl an Programmen getroffen zu sein. Sogar ein paar Logo-Prototypen konnten angedacht werden.

Zudem hat die Marketinggruppe einen Fragebogen zur Zielgruppenbestimmung, aber auch als Werbung für unser Projekt erstellt, der hier online zu finden ist, aber vielleicht auch auf Papier in Umlauf gebracht werden sollte. An einem Hashtag des Projekts für soziale Medien wird auch garbeitet.

Wir sind gespannt auf die Entwicklungen der nächsten Woche!









Donnerstag, 10. November 2016

App–Entwicklung: „Meet4Muse“ – Wochenbericht 9.11.2016

Wer sind wir? Was machen wir?

Wir sind eine Gruppe von Studenten der Ludwig-Maximilian-Universität in München, die im Rahmen unseres Seminars „App Entwicklung für Kunsthistoriker“, wie der Name besagt, dabei sind, eine App für Kunsthistoriker zu entwickeln. Dabei hat sich für den Inhalt der App eine eher soziale als wirklich kunstwissenschaftliche Idee herauskristallisiert, genauer:

„Meet4Muse“, eine App für Galerien- und Museumsbegeisterte, um sich mit anderen Interessierten zu verabreden, gemeinsam Museen zu besuchen. Dabei wird man sich so verabreden können, dass man seine Gründe ins Museum zu gehen im Auge behalten kann, ob man aus akademischen Gründen hingeht, oder weil man mit Anderen über die Kunstobjekte diskutieren möchte, oder schlichtweg weil man nicht alleine gehen will.

Da das Semester erst begonnen hat sind wir natürlich erst in der Planungs-/Konzeptionsphase und können diesbezüglich noch kein Erscheinungsdatum festlegen, jedoch geht es uns nur zum Teil um die App an sich, mindestens genauso wichtig ist für uns der Lernprozess, vor Allem weil einige von uns sich in völlig neue Arbeitsweisen einarbeiten müssen, zum Beispiel Grafikdesign, Programmieren, Marktforschung, Marketing, etc. Dabei muss jeder nicht alle neuen Vorgehensweisen erlernen, sondern nur die der jeweiligen Entwicklungsgruppe, in welchen sich sowohl Neulinge als auch Erfahrene im Zuständigkeitsbereich finden.

Wir setzen für unser Projekt auf agile Projektplanung, sprich jede der vier Gruppen (Konzept, Design, Programmierung, Marketing) setzt sich kurzfristigere Ziele, die in den wöchentlichen Sitzungen des Kurses besprochen werden. Dabei ist die Kommunikation der Gruppen untereinander ein wichtiger Erfolgsfaktor.
In diesen genannten Sitzungen haben wir kollektiv einige Ideen und Ziele herausarbeiten können. Zu denen gehören unter anderem: Kontakt zu Münchner Museen und Galerien aufzubauen, da Kooperation für alle Beteiligten vorteilhaft sein könnte; das Festlegen der App als interessensbasiert und intellektuell, keinesfalls als „pseudoelitäre Dating-App“; intuitives Design; und skalierbares Business, was für uns heißt, dass wir relativ klein anfangen, jedoch Raum für Expansion der App (mehr Museen, mehr Städte) lassen, je nach Erfolg des Projekts.

Dieser Blog dient dabei für uns TeilnehmerInnen als Art zusammenfassendes Protokoll, aber auch für Interessierte außerhalb unseres Teams als Einblick in unser Projekt.

„Meet4Muse“ – Tinder trifft auf Elitepartner für Kunstinteressierte?


Was ist „Meet4Muse“?

Meet4Muse ist eine App, die im Rahmen eines wissenschaftlichen Seminars unter der Leitung von Dr. Harald Klinke an dem Institut für Kunstgeschichte der Ludwigs-Maximilian-Universität im Laufe des diesjährigen Wintersemesters entstehen soll. Wie der Name der App darauf hindeuten, soll die Software als Plattform für dessen User genutzt werden, um sich für gemeinsame Besuche von Museen zu verabreden. Doch wie genau kann man sich das Konzept dieser angedachten App vorstellen? Soll sie einem elitären Publikum die Möglichkeiten bieten, sich bei dem Genuss von Kunst emotional näher zu kommen?

Mit diesen Fragen haben sich die Kursteilnehmer auseinander gesetzt. Da sich das Projekt erst in einem frühen Stadium der Entwicklung befindet, bleibt es abzuwarten, wie das genaue Konzept der Meet4Muse-App ausgestaltet wird. Jedoch hat sich im Plenum die Meinung deutlich herauskristallisiert, dass das Team sich von der Idee einer Dating-App distanzieren möchte. Meet4Muse soll eine Plattform für alle Kunstinteressierten jeden Alters sein, auf welcher Besuche ins Museum arrangiert werden sollen. Die App soll alle Kunstinteressierten ansprechen, von Laien bis Kunsthistorikern. 

Um dieses Vorhaben zu verwirklichen, bilden die Studenten verschiedene Arbeitsgruppe, welche sich mit den Aufgaben der Konzeptualisierung, des App-Designs, des Marketings und der Programmierung auseinandersetzen. Spannend bleiben die interne Koordination sowie die Kommunikation zwischen den Gruppen, welche ausschlaggebend für den Erfolg des Projekts sein dürfte. Von Vorteil ist dabei, dass einige Studenten ihr bereits erworbenes Wissen in den verschiedenen Bereichen einbringen und weitergeben können. Bei der App-Entwicklung wird auf ein agiles Projektmanagement gesetzt, bei welcher sich die jeweiligen Gruppen Sprints - kurzfristige Ziele - setzen. Wöchentliche Meetings sollen den Gruppen die Möglichkeit bieten, ihre Ergebnisse zu präsentieren und sich persönlich mit den anderen Gruppen auszutauschen.

Der Fokus des Projekts wird in den kommenden vier Wochen auf der Konzeptualisierung der App liegen. Hierbei stehen die Markt- und Datenanalyse sowie die Erstellung eines Businessplans im Vordergrund. Dazu wird die Marketing-Gruppe eine Analyse von Konkurrenzunternehmen wie Tinder und LOVOO durchführen sowie eine Umfrage starten, bei welcher die Befragten über ihre Präferenzen in Bezug auf Museumsbesuche und App-Nutzungsverhalten Auskunft geben sollen.


Im Februar soll eine Beta-Version der App vorliegen, welche Dr. Klinke und der Öffentlichkeit präsentiert werden soll. Begleitet wird der Entwicklungsprozess von Meet4Muse von diesem Blog, welcher wöchentlich erscheint.